Navigation
Antoniuskolleg Neunkirchen

Karitative Projekte

„Alle Kinder haben Talente und sollten die Chance erhalten, sie zu entfalten!“ Es ist genau dieses Leitmotiv der Don Bosco Mission, welches das pädagogische Handeln des Antoniuskollegs unter der Trägerschaft der Salesianer über viele Jahre hinweg geprägt hat.

Mit dem Trägerwechsel von den Salesianern Don Boscos hin zu den MW Malteser Werken gGmbH wurde diese Sicht auf den Einzelnen nicht aufgegeben. Im Gegenteil: Ganz im Sinne der Malteser sollen junge Menschen am AK weiterhin dazu motiviert werden, ihre Talente und Stärken zu erkennen und ihr eigenes Leben aktiv zu gestalten.

Viele Klassen engagieren sich immer wieder für den guten Zweck, z. B. auf dem Neunkirchener Weihnachtsmarkt oder beim sog. „Tag für Afrika“. Hier arbeiten Schülerinnen und Schüler jeweils einen Tag lang in Betrieben der Umgebung und spenden ihren Verdienst. Auf diese Weise werden gemeinnützige Projekte unterstützt. Um das soziale Engagement der Schule zu bündeln, stehen hierbei zwei Projekte im Mittelpunkt.

  1. Da das Antoniuskolleg neben der wachsenden Beziehung zu den Maltesern zu den Salesianern weiterhin eine enge Verbindung pflegt, wird die Aktion Don Bosco Straßenkinder der Don Bosco Mission als eines von zwei zentralen Projekten unterstützt.
  2. Mit dem „Libanonprojekt“ engagiert sich unsere Schule zudem für ein wichtiges Projekt, das dem Einsatz der Malteser entspringt. Seit 1999 fahren jedes Jahr junge Erwachsene in den Libanon, um dort zusammen mit geistig und körperlich schwer behinderten Libanesen Zeit zu verbringen und für sie zu sorgen. Mittlerweile sind die Aktivitäten und Initiativen der Gemeinschaft junger Malteser, die das Projekt eigenständig organisiert und verantwortet, wichtiger Bestandteil aktiver Lebensgestaltung. Dieses Projekt soll durch das besondere Engagement unserer Schülerinnen und Schüler ebenfalls vorrangig unterstützt werden. 

"Baan Gerda": Sozialpraktikum der EF in Thailand

Ihr Sozialpraktikum absolvieren Schüler*innen der Einführungsphase zur gymnasialen Oberstufe normalerweise in Seniorenresidenzen, Kindergärten, Krankenhäusern oder anderen sozialen Einrichtungen. 
Es gibt aber auch die Möglichkeit, das Praktikum in Baan Gerda, Thailand zu absolvieren. Baan Gerda liegt ca. 300 km nördlich von Bangkok. Hier leben ca. 80 HIV-positive Waisenkinder und -jugendliche, die in der thailändischen Gesellschaft ausgegrenzt sind.

Das Dorf wurde 2001 von Karl Morsbach, einem nach Thailand ausgewanderten Deutschen, als Hospiz gegründet. Aus den kleinen Anfängen ist inzwischen ein großes Projekt erwachsen. Die Kinder erhalten nicht nur Medikamente, sondern auch eine Schulbildung, Unterstützung bei der Berufsausbildung und damit eine Zukunftsperspektive. Ihnen wird die Möglichkeit gegeben, sich individuell zu entwickeln.

Unsere Schüler*innen leben zwei Wochen in Baan Gerda und gestalten das Ferienprogramm der Thaikinder. Es wird gemeinsam gespielt, gesungen, getanzt, gekocht und gegessen. Die Thai lernen nicht nur unsere Kultur, sondern freuen sich, wenn sie von ihrer eigenen Kultur einiges an unsere Gruppe weitergeben können. So fördert das Projekt auf beiden Seiten Toleranz und Selbstwertgefühl.

Neben der eigentlichen Fahrt nach Baan Gerda engagieren sich die Schüler*innen auch außerhalb des Praktikums für das Projekt. In einer Arbeitsgemeinschaft wird der Aufenthalt vor Ort vorbereitet und durch Einnahmen bei Veranstaltungen wird das Dorf finanziell unterstützt (z. B. „Singen für Baan Gerda“).

Ansprechpartner: Gerd Wittig