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Antoniuskolleg Neunkirchen

Allgemeines

Welche Gedanken prägen unser Medienkonzept?

  • Im Mittelpunkt unseres Handelns steht der Mensch. 
  • Lernen ist anstrengend und wird es auch immer bleiben. Digitale Medien können dabei wie analoge Techniken lediglich eine begrenzte Hilfestellung bieten.
  • Angst war schon immer ein schlechter Ratgeber. Die öffentliche Meinung bzw. bildungspolitische Tendenzen schüren ebenso wie absatzorientierte Firmen die Furcht, den Anschluss zu verpassen. Diesem Druck möchten wir aus triftigen pädagogischen Gründen nicht nachgeben. Wir riskieren, dass man uns für altmodisch hält; vielleicht sind wir aber auch die Avantgarde, weil wir nicht mit dem Strom schwimmen und versuchen, mit dem Kopf über Wasser den Überblick zu behalten. 
  • Das eine tun und das andere nicht lassen: Schon seit 2000 erproben wir die sog. „Neuen Medien - mit Computerräumen, PC-Führerschein, digitalisiertem Sprachlabor, Internetzugängen, Smartboards, Tablets/Netbooks und Beamern für Kolleg*innen, USB-Kameras, WLAN, Richtfunk, u. v. a. m.

Was bedeutet Medienkompetenz?

Medienkompetenz, also ein kompetenter und selbstständiger Umgang mit Medien, kann nicht darin bestehen, nur einen einzigen vieler gangbarer Wege kennenzulernen und ausschließlich diesen beschreiten zu können. Es kann nicht die Aufgabe von Schule sein, den Umgang einzig mit dem speziellen Produkt eines bestimmten Herstellers zu vermitteln - auch wenn dieser Marktführer ist - und mit sämtlichen anderen Systemen nicht umgehen zu können, selbst wenn sie sich in vielen Belangen sehr ähneln und es viele gute Gründe gibt, sich mindestens im privaten Umfeld für diese zu entscheiden.

Wenn Schule nicht mehr der Ort ist, an dem über den Tellerrand hinaus geschaut wird, und wenn wir beginnen, die in der Schule vermittelten Kenntnisse alleine auf solche zu beschränken, die für das spätere Arbeitsleben im Interesse der Wirtschaft sind, dann ließe sich die Schulzeit mit sofortiger Wirkung um etliche Jahre kürzen. Dann würden nicht nur einzelne Inhalte in bestimmten Fächern, wie z. B. Mathematik, sondern auch einige ganze Fächer, wie z. B. Kunst, Musik, Sport und Religion, vollständig wegfallen. 

Was also bedeutet es, Medienkompetenz zu vermitteln?

Es bedeutet, den Schüler*innen die grundlegenden Möglichkeiten näherzubringen, die sich aus dem Einsatz z. B. digitaler Medien ergeben: d. h. beispielsweise die Verwendung eines Textverarbeitungsprogramms zum Erstellen formaler oder wiederholt genutzter Texte oder die Auswertung größerer Datenmengen mithilfe einer Tabellenkalkulation.

Weiterhin geht es auch darum, das Bewusstsein der Schüler*innen dafür zu schärfen, wie solche Techniken zur Manipulation der Wirklichkeit genutzt werden können, z. B. durch Bildbearbeitungsprogramme.

Genauso geht es aber auch darum, die Schüler*innen auf die Unterschiede zwischen der direkten persönlichen Kommunikation und dem Austausch über soziale Medien hinzuweisen und sie für die Chancen und Gefahren zu sensibilisieren, die sich dabei sowohl für den Einzelnen als auch für die Gemeinschaft ergeben.

Wie sieht unsere digitale Ausstattung aus?

  • In allen Unterrichtsräumen stehen ein PC mit Dokumentenkamera, Beamer und Audio-Anlage sowie ein WLAN-Access-Point zur Verfügung. Es besteht jeweils die Möglichkeit, eigene Geräte per HDMI sowohl mit dem Beamer als auch mit der Audio-Anlage zu verbinden. 
  • Darüber hinaus gibt es vier Computerräume, von denen einer zusätzlich als Sprachlabor ausgestattet ist - hier kommt aus technischen Gründen Windows als Betriebssystem zum Einsatz.
  • Für den mobilen Einsatz im Unterricht stehen mehrere Sets von Tablets zur Verfügung, 
  • In der Schüler-Mediothek für das Arbeiten in Freistunden und Pausen sind sowohl PCs als auch Tablets vorhanden.