Vom 19. bis zum 25. Februar 2026 verwandelten sich die Klassenzimmer unserer Jahrgangsstufe 7 in lebendige Museen zum Forschen und Mitmachen. Das mobile Vermittlungsangebot des MiQua war zu Gast, um den Geschichtsunterricht auf besondere Weise zu bereichern. Jede Klasse nahm an einem dreistündigen Workshop teil, der die Lernenden in das mittelalterliche Köln eintauchen ließ.
Unter der Leitung von jeweils zwei Guides erarbeiteten die Jugendlichen in Kleingruppen zentrale Aspekte des städtischen Lebens in einer Stadt im Mittelalter. An verschiedenen Stationen wurden die Themen „Alltag“, „Handwerk und Berufe“, „Macht und Gesetz“ sowie „Kultur und Religion“ unter die Lupe genommen. Die Jugendlichen untersuchten beispielsweise historische Stadtpläne, übersetzten alte Rezepte oder befassten sich mit Biografien damaliger Kölner. Geschichte wurde dabei allerdings auch buchstäblich begreifbar: In Taststationen erforschten sie die Beschaffenheit von Baumaterialien des Doms wie Tuff oder Basalt, während verschiedene Riechproben die Welt der mittelalterlichen Marktgewürze lebendig machten.
Das klare Highlight für die meisten war der Einsatz von VR-Brillen, mit deren Hilfe die Jugendlichen virtuell in das mittelalterliche Köln reisen konnten. So standen sie plötzlich mitten im Köln des späten 13. Jahrhunderts. Sie besuchten die historische Synagoge und standen auf einem belebten Marktplatz. Besonders staunten die Siebtklässler*innen über den Anblick des Kölner Doms mit dem charakteristischen mittelalterlichen Kran auf dem Südturm. Durch die Kombination aus moderner Technik, echten Exponaten und interaktiver Gruppenarbeit wurde das mittelalterliche Köln für unsere Schüler*innen lebendig.
Ein besonderer Dank gilt den Guides des LVR für diese spannenden und vielfältigen Einblicke und wir freuen uns, dass unsere 7. Klassen Geschichte auf innovative Weise erleben durften.
Kerstin Blönigen